Wissenswertes zum Thema Factoring

Das Thema Factoring ist vielfältig. In unserer Infothek haben wir Details zu Factoring übersichtlich für Sie zusammengestellt.

Ausfallrisiko


Nahezu jedes Unternehmen kennt es: Das Ausfallrisiko oder auch Kreditrisiko gleicht einem Damoklesschwert, das für erhebliche Schäden sorgen kann. In jeder Buchhaltung existieren verschiedene Indikatoren, nach denen sich das Ausfallrisiko oder Debitorenrisiko einschätzen lässt. Relevant sind unter anderem die Ausfallwahrscheinlichkeit, die mit der Bonität des Schuldners einhergeht, sowie die Höhe der Forderung. Eine große Rolle spielt dabei die Frage, wie hoch der Verlust bei Eintreten des Ausfallrisikos tatsächlich ist. Wer sich all diese Fragen nicht stellen möchte, entscheidet sich für das Factoring und damit für ein probates Werkzeug, um erst gar keinen Forderungsausfall entstehen zu lassen.

Wie lässt sich das Ausfallrisiko minimieren?

Wer als Unternehmen sein Ausfallrisiko durch Factoring minimiert, ist auf der sicheren Seite. Unsere Herangehensweise ist schnell erklärt: Anstatt dass Sie Forderungen in aufwendigen Gerichtsverfahren und mit endlos erscheinendem Procedere selbst eintreiben, erledigen wir diese Arbeit für Sie.

Wir sind seit vielen Jahren auf das Factoring spezialisiert und stellen Sie zu günstigen Konditionen von jedem Ausfallrisiko frei. Für uns steht der Mittelstand als Rückgrat unserer Gesellschaft mit all seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Ihr Vorteil besteht darin, dass bis zu 100 Prozent Ihrer Forderung umgehend beglichen werden und damit Ihre Liquidität erhalten bleibt.

Was bedeutet Ausfallrisiko konkret?

Der Begriff Ausfallrisiko trägt seine Bedeutung bereits in sich. Dennoch lohnt sich ein genauerer Blick, denn schließlich geht es nicht nur darum, dass einmalig eine Rechnung nicht bezahlt wird. Je nach Höhe einer Forderung kann ein Zahlungsausfall dazu führen, dass Unternehmen ihrerseits ihre Verbindlichkeiten nicht bedienen können. Mit anderen Worten: Das Ausfallrisiko kann oftmals existenzielle Folgen haben. Dies ist immer dann der Fall, wenn gleich mehrere Rechnungen offenbleiben, die laufenden Verpflichtungen aber weitergehen.

Ausfallrisiko steigt stetig

Erfahrungen aus der Vergangenheit und Statistiken zeigen, dass die Zahlungsmoral unter Unternehmen stetig abnimmt. So wird immer weniger Wert auf die Zuschreibung „ehrlicher Kaufmann” gelegt, sondern es werden vielmehr Fristen ausgereizt und es wird bis zum Mahnverfahren gewartet. Das damit verbundene Ausfallrisiko ist auch dann unerfreulich, wenn es sich „nur” um eine Ausfallverzögerung handelt, denn auch diese beeinträchtigt maßgeblich die Liquidität eines Unternehmens.

Begrenzte Möglichkeiten

Grundsätzlich steht jeder Firma die gesamte Klaviatur rechtlicher Mittel zur Verfügung. In einer Zeit jedoch, in der Gerichte meist überlastet sind und Gerichtsvollzieher auch nur bedingt für Abhilfe sorgen, fühlen sich viele Gläubiger schlichtweg hilflos. Es gilt hier der altbekannte Satz, dass Recht haben und Recht bekommen nicht immer dasselbe ist.

Factoring als Lösung gegen Ausfallrisiko

Den Ausweg stellt das Factoring dar. Meist dauert es gerade einmal 24 Stunden, bis das Geld aus einer Forderung auf dem Firmenkonto ist und damit „gearbeitet ”werden kann. Sämtliche Komplikationen entfallen und Sie kommen umgehend zu dem Geld, das Ihnen zusteht. Ohne Wenn und Aber.

Über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit uns informieren wir Sie gern. Verabschieden Sie sich vom Ausfallrisiko und kontaktieren Sie uns unter der +49 (0)40 413435-0 oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie.

Ausschnittsfactoring


Wer als Unternehmen Wert auf maximale Flexibilität legt, ist mit dem Ausschnittsfactoring klar im Vorteil. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um eine besondere Form des Factorings, bei dem Sie als Kunde entscheiden, welche der existierenden Forderungen an den Factor veräußert werden. Das bedeutet: Sie bilden bei dieser Vorgehensweise gewissermaßen einen Ausschnitt an Rechnungen von bestimmten Debitoren, die Sie dem Factor übertragen möchten. Es existieren verschiedene Konstellationen, in denen das Ausschnittsfactoring sich lohnen kann und einen spürbaren Mehrwert für ein Unternehmen erzielt.

Wie funktioniert das Ausschnittsfactoring?

Das Ausschnittsfactoring erfolgt in enger Abstimmung mit dem Factor. Die Auswahl bei dieser selektiven Methode treffen allein Sie als Unternehmen und erhalten damit ein wirkungsvolles Instrument zur Steuerung Ihrer Zahlungsflüsse. Des Weiteren lässt sich das Ausschnittsfactoring auch situationsbezogen zur Anwendung bringen, sodass Sie im Fall der Fälle schnell Liquidität erzielen und Engpässe problemlos überbrücken. Dieser Aspekt kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn auch Folgeprojekte bereits finanziert werden sollen.

Wann eignet sich das Ausschnittsfactoring?

Beim Ausschnittsfactoring stehen unterschiedliche Herangehensweisen offen. Es lassen sich sowohl Rechnungen mit hohen als auch mit niedrigen Rechnungsbeträgen für das Ausschnittsfactoring nutzen. Selbiges gilt auch für die erwartete Zahlungsmoral der Kunden. Vordergründig mögen sich vor allem Neukunden eignen, da hier nicht immer sichergestellt ist, dass Überweisungen schnell getätigt werden. Darüber hinaus nutzen die sogenannten „Schnellzahler” aber vielfach Skonto (sofern vorhanden) und mindern somit den ursprünglichen Rechnungsbetrag. Entsprechend finden sich für das Factoring in beiden Situationen gute Argumente.

Ausschnittsfactoring bei Neukunden oder geringen Forderungen

Ein klassischer Ansatz besteht darin, die Forderungen gegenüber Neukunden an uns zu verkaufen. Wir erwerben in diesem Fall die potenziell unsicheren Außenstände, und das verleiht Ihnen ein maximales Maß an Sicherheit. Ebenfalls lassen sich geringere Forderungen für das Ausschnittsfactoring nutzen. Hintergrund ist hierbei der hohe Aufwand, der mit Mahnverfahren und Inkasso einhergehen würde. In beiden Fällen gilt: Sie brauchen erst gar kein Risiko einzugehen, sondern erhalten Ihr Geld sofort.

Ausschnittsfactoring bei hohen Rechnungssummen und langfristigem Zahlungsziel

Manche unserer Kunden wählen auch den entgegengesetzten Ansatz: Je nach unternehmerischer Situation kann es sinnvoll erscheinen, die Forderungen mit länger laufenden Zahlungszielen für das Ausschnittsfactoring auszuwählen. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn so steigt die Liquidität und es entstehen keine Lücken in der Bilanz. Selbiges gilt auch für den Fall, dass es sich um eine hohe Rechnungssumme handelt, mit der stets ein hohes Risiko einhergeht. Entgehen Sie dieser Problematik, indem Sie diese Rechnungen im Ausschnittsfactoring anbieten. Zu guter Letzt lassen sich selbstverständlich auch andere Kriterien zur Anwendung bringen wie beispielsweise das Ausschnittsfactoring bei Rechnungen an ausländische Debitoren (Exportfactoring).

Unabhängig davon, für welche Variante Sie sich entscheiden: Wir bieten Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung. Wenn Sie mehr erfahren möchten, stehen wir Ihnen unter der +49 (0)40 413435-0 Rede und Antwort. Alternativ nutzen Sie gerne auch unser Kontaktformular.

Bilanzverkürzung


Eines der Hauptargumente für akf factoring ist die erzielte Bilanzverkürzung. Es handelt sich hierbei um einen Begriff aus der Buchhaltung, der besagt, dass sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite eine Verringerung erzielt wird. Das Resultat ist eine Reduzierung der Bilanzsumme. Wenn Sie diese Bilanzverkürzung durch Factoring herbeiführen, wird einerseits die Forderung gegenüber einem Schuldner veräußert, andererseits fließen Ihnen Geldmittel zu und ermöglichen eine Reduzierung Ihrer Passiva.

Wem nutzt die Bilanzverkürzung?

Die Vorteile einer Bilanzverkürzung ergeben sich aus den Vorgaben des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zur Regulierung von Banken oder kurz: Basel III. Vereinfacht gesprochen, handelt es sich hierbei um eine Eigenkapitalrichtlinie, die seit 2014 in Kraft ist. Jedes Unternehmen, das einen Kredit benötigt, wird anhand klar umrissener Kriterien eingestuft, wobei sich die Anforderungen durch Basel III noch einmal verschärft haben. Durch Bilanzverkürzung steigern Sie Ihre Kreditwürdigkeit und erhalten bei Ihrer Bank ein besseres Rating, und damit attraktivere Konditionen.

Konkrete Beispiele

Beispiele für das Funktionieren einer Bilanzverkürzung durch Factoring lassen sich zahlreich finden. Das Muster ist stets dasselbe und besteht darin, dass Ihre Forderungen gegenüber anderen Unternehmen unter Aktiva aufgelistet werden. Indem Sie diese an den Factor abtreten, verringert sich der Betrag naturgemäß. Und die Passiva? Das Eigenkapital bleibt selbstverständlich in vollem Umfang erhalten und verändert sich nicht. Sie erzielen aber mit dem erhaltenen Geld eine Reduzierung bei den Passiva, indem Sie beispielsweise Verbindlichkeiten bedienen und/oder das Fremdkapital reduzieren. Da Ihnen bei schneller Zahlung der Lieferantenrechnungen meist Skonto eingeräumt wird, entstehen zudem so gut wie keine zusätzlichen Kosten durch das Factoring.

Weitere Vorteile der Bilanzverkürzung durch Factoring

Das Ansteigen der Bonität wird übrigens nicht nur durch die reine Verkürzung der Bilanz und die gestiegene Eigenkapitalquote erzielt. Hinzu kommt, dass Sie auch Forderungen und Außenstände loswerden und die Ausfallrisiken auf den Factor übergehen. Auch hierbei handelt es sich um ein gewichtiges Argument gegenüber einem potenziellen Kreditgeber.

Sie möchten eine Bilanzverkürzung in Ihrem Unternehmen erzielen? Wir informieren Sie gern telefonisch unter der +49 (0)40 413435-0 über die zahlreichen Möglichkeiten, die das Factoring bietet. Oder Sie nutzen unser Kontaktformular – wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.

Bulk Factoring


Das Bulk Factoring ist identisch mit dem Inhouse Factoring.

Debitorenmanagement


Der Begriff Debitorenmanagement geht auf das lateinische „debere” (jemandem etwas schulden) zurück. Hierbei handelt es sich um die Betreuung der Schuldner und der Forderungen aus Lieferungen oder erbrachten Leistungen. Dem Debitor, also dem Schuldner, steht der Kreditor gegenüber. Dieser hat den Anspruch und trägt damit auch das Debitorenausfallrisiko oder Delkredererisiko. Durch Full Service Factoring lässt sich nicht nur dieses Risiko vermeiden, sondern auch das komplette Debitorenmanagement auf den Factor übertragen.

Wie funktioniert das Debitorenmanagement?

Stark verkürzt ließe sich das Debitorenmanagement als ein Teilbereich der Buchhaltung darstellen. Viele Experten gehen jedoch davon aus, dass diese gleichsam „stiefmütterliche” Behandlung zu erheblichen Einbußen bei Unternehmen geführt hat. In Zeiten sinkender Zahlungsmoral verdient das Debitorenmanagement einen Platz im unmittelbaren Fokus einer Firma und ist einer der entscheidenden Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg. Durch effizientes Debitorenmanagement werden gleich mehrere Interessen wahrgenommen: Auf der einen Seite stehen das Einholen von Forderungen und damit die Erhöhung Ihrer Liquidität; auf der anderen Seite spielt die direkte Kommunikation mit den Debitoren eine Rolle. Hierbei handelt es sich schließlich um Kunden, an deren Folgeaufträgen jeder Unternehmer vitales Interesse haben sollte.

Debitorenmanagement und Factoring

Effizientes Debitorenmanagement sorgt für verringertes Delkredererisiken und damit für eine erhöhte Liquidität eines Unternehmens. Wir nehmen Ihnen diese Arbeit gern ab und tragen dafür Sorge, dass Forderungen beglichen werden. Indem Sie Forderungen an uns abtreten, brauchen Sie weder die Risiken zu tragen noch das Mahnwesen oder eine Inkassofirma einzuschalten.

Zeitersparnis durch externes Debitorenmanagement

Indem Sie sich für unsere Full Service Factoringlösung entscheiden, welche den Baustein Debitorenmanagement enthält, sparen Sie in erster Linie Zeit und Ressourcen. Sie brauchen sich nicht selbst um das Versenden von Mahnungen zu kümmern, und auch die Kommunikation mit säumigen Schuldnern übernehmen wir für Sie. Das gilt ebenso für den Fall, dass es zu einem gerichtlichen Mahnverfahren kommt oder ein Inkassounternehmen eingeschaltet werden muss.

Höhere Bonität

Der größte Vorteil, den das Factoring bietet, besteht in der Erhöhung Ihrer Liquidität. Es bedarf keines Debitorenmanagements durch Ihre Buchhaltung oder eine andere Abteilung, da die Forderungen zum Teil schon binnen 24 Stunden durch uns beglichen werden. Auf diese Weise bleiben Sie flexibel und können Rechnungen Ihrer Lieferanten und Dienstleister umgehend begleichen sowie vom Skonto profitieren.

Debitorenmanagement in Ihrem Unternehmen

Mit akf factoring bleiben Sie rundum flexibel. Für den Fall, dass Sie sich selbst um das Debitorenmanagement kümmern möchten, bieten wir Ihnen das Inhouse Factoring an. Bei dieser attraktiven Variante treten wir erst dann in Erscheinung, wenn auch nach mehrmaligem Mahnen kein Zahlungseingang erfolgt ist.

Es gibt also viele Möglichkeiten, deren Vorteile wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch gerne erläutern. Wählen Sie +49 (0)40 413435-0 für einen telefonischen Kontakt oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Delkredere / -funktion / -risiko


Der Begriff Delkredere stammt aus dem Italienischen – „del credere” heißt schlicht „des Glaubens” –, aber seine Herkunft gibt nur wenig Aufschluss über die Bedeutung. Landläufig wird mit Delkredere, auch Delkredererisiko das Risiko eines Forderungsausfalls bezeichnet. Der „Glaube”, der in dem Wort steckt, bezieht sich auf die Frage, ob ein Schuldner in der Lage und willens ist, seine Verbindlichkeiten zu begleichen oder nicht. Durch echtes Factoring oder Forfaitierung lässt sich dieses Risiko komplett auf einen Dritten übertragen, in diesem Fall auf den Factor oder Forfaiteur.

Wann tritt das Delkredererisiko auf?

Ein Delkredererisiko tritt per Definition immer dann auf, wenn Sie als Unternehmen eine Rechnung schreiben. Das Vertrauen, das Sie Ihrem Vertragspartner entgegenbringen, entscheidet darüber, ob Sie den Weg des Factorings beschreiten oder sich selbst um die Wahrnehmung Ihrer Forderung kümmern.

Was ist die Delkrederefunktion?

Die Delkrederefunktion besteht darin, dass Ihnen das Delkredererisiko durch den Factor abgenommen wird. Beim Ankauf Ihrer Forderungen geht das Risiko auf den Factor über. Die Delkrederefunktion wurde erstmals im Jahr 1771 in dieser Form benannt. Historiker gehen jedoch davon aus, dass schon in der Antike gemäß diesem Prinzip gearbeitet wurde und bereits babylonische Kaufleute ihr Delkredererisiko minimierten.

Delkrederefunktion bei akf factoring

Mittlerweile besteht die Delkrederefunktion nicht mehr allein in einer Übernahme der Risiken, sondern auch in einer ganzen Fülle an Dienstleistungen, die der Factor für Sie erbringt. Der Hauptvorteil besteht darin, dass die Sicherheit für sämtliche Forderungen nicht erst dann gestellt wird, wenn tatsächlich ein Zahlungsausfall zu befürchten ist, sondern direkt nach dem Stellen der Rechnung. Als Unternehmen profitieren Sie unter anderem von einer direkt bereitstehenden Liquidität und damit der Möglichkeit, an Sie gerichtete Rechnungen umgehend und unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen.

Vertrauen ist gut, Factoring ist besser

Wohlgemerkt: Im Begriff Delkredere stecken der Glaube an und das Vertrauen in Ihre Vertragspartner. Die Delkrederefunktion erfüllt allerdings nicht nur durch die Übernahme des Delkredererisikos ihren Zweck, sondern auch durch schnelle Zuführung liquider Mittel und die Bilanzverkürzung, die mit dem Factoring einhergeht. Forderungen werden aus den Aktiva verbannt und die Passiva reduzieren Sie durch das Bedienen bestehender Verbindlichkeiten. Da das Eigenkapital konstant bleibt, erhöht sich die Eigenkapitalquote und damit die Bonität Ihres Unternehmens.

Klingt interessant? Dann wählen Sie die +49 (0)40 413435-0 und lassen Sie sich von uns über die vielfältigen Möglichkeiten eines verringerten Delkredererisikos informieren. Ein anderer Weg ist die Nutzung unseres Kontaktformulars.

Echtes Factoring


Echtes Factoring ist die gängige Form von Factoring und wird auch im Rahmen von akf factoring angeboten. Gemeint ist eine Variante, bei der der Factor das Delkredererisiko übernimmt und damit sicherstellt, dass Sie keinerlei Zahlungsausfall erleiden. Im Englischen spricht man in diesem Kontext auch von Non-Recourse-Factoring, wobei der Begriff „recourse” ins Deutsche übersetzt so viel wie Regress oder Schadenersatz bedeutet, der beim echten Factoring nicht erhoben wird.

Unechtes versus echtes Factoring

Die Tatsache, dass echtes Factoring existiert, wirft naturgemäß die Frage auf, wann von unechtem Factoring die Rede ist. Auch diese Spielart existiert und liegt dann vor, wenn der Factor lediglich eine Art Vorfinanzierung auf den erwarteten Zahlungseingang leistet. Dieser Betrag muss beim unechten Factoring jedoch bei Zahlungsausfall an das Factoringunternehmen zurückgezahlt werden, womit es sich eher um eine Art Zessionskredit oder einen befristeten Kredit handelt.

Welche Vorteile bietet echtes Factoring?

Wenn Sie sich für echtes Factoring im Rahmen von akf factoring entscheiden, sind Sie auf der sicheren Seite. Es ließe sich mit Fug und Recht auch von einem Rundum-sorglos-Paket sprechen, bei dem Sie sich bereits kurz nach dem Stellen Ihrer Rechnung über einen Zahlungseingang freuen dürfen.

Kein Delkredererisiko

Wie bereits erwähnt, tragen Sie im Moment des Factorings keinerlei Delkredererisiko mehr. Der Ausfallschutz wird komplett von uns übernommen. Das hat den Vorteil, dass die Rechnung immer und umgehend beglichen wird. Die Folge davon ist, dass man mit dem Geld direkt arbeiten kann.

Bilanzverkürzung nur durch echtes Factoring

Die oftmals angestrebte Bilanzverkürzung ist nur durch echtes Factoring erzielbar. Hintergrund ist der Eigentumswechsel an der Forderung, wodurch keinerlei Forderungen mehr im Bereich der Aktiva stehen müssen. Darüber hinaus können Sie auch Ihre Passiva reduzieren, beispielsweise indem Rechnungen beglichen werden. Diese Bilanzverkürzung erhöht die Eigenkapitalquote und sorgt somit für eine bessere Bonität gegenüber möglichen Kreditgebern.

akf factoring steht für echtes Factoring. Wir informieren Sie gern über die zahlreichen Vorteile für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder wählen Sie die +49 (0)40 413435-0 und lassen Sie uns all Ihre Fragen beantworten.

Exportfactoring


Wie es der Name bereits sagt, betrifft das Exportfactoring oder Auslandsfactoring ausschließlich Exportgeschäfte. Manche Unternehmen lassen diesen Bereich von vornherein durch uns abdecken und schließen somit jedes Delkredererisiko aus. Hintergrund dieser Vorgehensweise ist nicht nur das Risiko eines Zahlungsausfalls, sondern auch das Wissen um langlaufende Zahlungsfristen im Auslandsgeschäft. So lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass ein Unternehmen einem ausländischen Vertragspartner immer auch einen Kredit gewährt, dessen Tilgung teilweise viele Monate in Anspruch nimmt. Zahlungsziele von bis zu 120 Tagen sind im Exportgeschäft keine Seltenheit.

Warum Exportfactoring?

Exportfactoring bietet dieselben Vorteile wie das Factoring im Inland. Die Notwendigkeit von Exportfactoring ist aber in mancherlei Hinsicht größer, da die Möglichkeiten, einer Forderung Nachdruck zu verleihen, im Ausland geringer sind. Sie gehen also durch das Exportfactoring nicht nur Risiken, sondern auch einem eventuell enormen Aufwand aus dem Weg.

Wie funktioniert das Exportfactoring?

Für das Exportfactoring stehen Ihnen verschiedene Varianten zur Verfügung. Beispielsweise können Sie Ihr komplettes Auslandsgeschäft auf diese Weise absichern und schnell Liquidität erlangen. Alternativ kann man sich auch auf einzelne Staaten/Produkte konzentrieren.

Exportfactoring als Inhouse Factoring

Gern bieten wir im Exportbereich auch das Inhouse Factoring an. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich immer dann, wenn Ihrerseits ausreichend Kapazitäten für das Debitorenmanagement vorhanden sind und zudem keine sprachlichen Barrieren gegenüber Ihrem Kunden existieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie sichern das Risiko eines Zahlungsausfalls nachhaltig ab, behalten jedoch die komplette Kundenkommunikation in Ihren Händen. Unsere Arbeit beginnt bei dieser Form des Exportfactorings erst dann, wenn das Zahlungsziel überschritten ist und mehrere Mahnungsfristen erfolglos verstrichen sind.

Full Service Factoring als Exportfactoring

Ein Exportfactoring ist auch im Full Service Factoring möglich.

Praktische Durchführung des Exportfactorings

Praktisch wird das Exportfactoring ausschließlich in ausgewählten Partnerstaaten angeboten. Die konkrete Ausführung obliegt unseren Korrespondenten und Schwesterfirmen im jeweiligen Land. Entsprechend arbeiten Sie vor Ort direkt mit akf factoring zusammen, während wir zudem einen Import-Factor einsetzen, der sich an uns mit einer Haftungszusage gebunden hat.

Mit großer Wahrscheinlichkeit bieten wir das Exportfactoring auch für die Länder an, in denen Ihre Geschäftspartner sitzen. Um ganz sicherzugehen, erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter der +49 (0)40 413435-0. Nutzen Sie unsere Erfahrung.

Factoring


Der Begriff Factoring stammt aus dem Englischen, geht jedoch auf das lateinische Wort „factura” für Rechnung zurück. Die Rede ist von einem Verfahren, bei dem offene Rechnungen oder Forderungen an einen sogenannten „Factor” verkauft werden. Der Schuldner oder Debitor ist somit nur noch gegenüber dem Factor verpflichtet.

Mit diesem Procedere entfällt das sogenannte Delkredererisiko, also das Risiko eines kompletten Zahlungsausfalls. Ihr Vorteil: Es entsteht keinerlei Wartezeit und die Liquidität Ihres Unternehmens verbessert sich umgehend.

Transparenter Ablauf im Factoring

Der Ablauf im Factoring ist schnell erklärt. Bereits im 17. Jahrhundert existierten vergleichbare Transaktionen, und Historiker vermuten erstes Factoring sogar schon in der Antike. Das Verhältnis zwischen Ihnen und uns als Factor besteht – vereinfacht formuliert – in einem Verkauf, also der Abtretung der Forderungen gegen sofortige Zahlung. Die ursprüngliche Forderung gegenüber Ihrem Kunden geht in vollem Umfang auf uns über. In diesem Kontext übernehmen wir auch die komplette Abwicklung des Zahlungseingangs inklusive der Einleitung von Mahnverfahren und des Inkassos. Darüber hinaus tragen wir das komplette Risiko eines Zahlungsausfalls.

Zahlreiche Vorteile

Factoring wird in erster Linie von Unternehmen aus dem Mittelstand genutzt. Hintergrund ist die schwindende Zahlungsmoral vieler Auftraggeber und die damit einhergehende Gefahr von Liquiditätsengpässen bis hin zur Insolvenz. Mit Factoring gehen Unternehmen hingegen auf Nummer sicher und brauchen sich nicht mehr selbst um einen zeitnahen Zahlungseingang zu bemühen. Analog hierzu erzielen Sie durch das Factoring eine Bilanzverkürzung, da sich sowohl die Forderungen als auch die Verbindlichkeiten reduzieren. Die Folge ist in den meisten Fällen eine bessere Eigenkapitalquote und ein besseres Rating bei potenziellen Kreditgebern.

Schutz vor Forderungsausfällen

Da es sich in der Zusammenarbeit mit uns stets um das sogenannte „echte Factoring” handelt, tragen wir in vollem Umfang das Risiko des Zahlungsausfalls. In juristischer Hinsicht handelt es sich um eine Abtretung, d. h., die ursprünglich für Ihr Unternehmen geltende Forderung wird an uns abgetreten und verkauft.

Übernahme von Mahnverfahren und Inkasso

Sobald Sie sich für die Zusammenarbeit mit uns entschieden haben, erhalten Sie bis zu 100 Prozent des offenen Rechnungsbetrags. Den rechtzeitigen Zahlungseingang durch Ihren Kunden haben wir ebenso im Blick wie ggf. die Einleitung eines Mahnverfahrens. Natürlich wird jeder Vorgang umfangreich dokumentiert und für Ihre Buchhaltung aufbereitet.

Kurzum: Wir stehen für Full Service Factoring, was auch die Durchführung von Mahnverfahren und Inkasso miteinschließt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer Anbindung an Inhouse Factoring sowie Ultimo Factoring.

Factoring bei der akf

Mit der akf entscheiden Sie sich für einen erfahrenen und seriösen Partner im Bereich Factoring. Wir hören Ihnen zu. Wir hören Ihnen zu und erarbeiten gern eine maßgeschneiderte Factoringlösung für Ihre individuelle Finanzsituation. Kontaktieren Sie uns unter der Rufnummer (0)40 413435-0 oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie.

Factoringunternehmen (Factor)


Ein Factoringunternehmen oder kurz: ein Factor sorgt dafür, dass Außenstände schnell beglichen werden, indem ein großer Teil der Rechnungssummen vorab an den Gläubiger ausgezahlt werden. Das Factoringunternehmen übernimmt zudem das Delkredererisiko und auf Wunsch auch das Debitorenmanagement. Beim Factoring handelt es sich um einen Wachstumsmarkt, bei dem sich die Zahl der Kunden deutschlandweit zwischen 2010 und 2016 mehr als verdreifacht hat.

Was zeichnet ein gutes Factoringunternehmen aus?

Im Jahr 2018 existieren bundesweit rund 300 Factoringunternehmen mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Die akf bank versteht sich explizit als Partner des Mittelstandes und ist selbst ein mittelständisches Unternehmen. Wir denken im Sinne unserer Kunden und bieten zudem maßgeschneiderte Lösungen.

Was leistet der Factor?

Ein Factor bietet gleich eine Fülle an Vorteilen für seine Kunden. An erster Stelle steht sicherlich der Erhalt von Liquidität, der durch das schnelle Begleichen Ihrer offenen Forderungen erfolgt. Sie können umgehend mit Ihrem erhaltenen Geld arbeiten, beispielsweise ausstehende Lieferantenrechnungen begleichen und ggf. vom Skonto profitieren. Des Weiteren können Sie Ihren Debitoren auf Wunsch längere Zahlungsziele einräumen und werden dadurch als Geschäftspartner attraktiver. Weitere Vorteile, die aus der Zusammenarbeit mit einem Factoringunternehmen erwachsen, sind der Schutz vor Zahlungsausfällen (Delkredereschutz) und die Bilanzverkürzung.

Schutz vor Zahlungsausfällen

Wenn Sie mit einem Factor zusammenarbeiten, entfällt das sonst vorhandene Delkredererisiko. Indem Sie Forderungen an das Factoringunternehmen übertragen (echtes Factoring), verkaufen Sie gleichzeitig auch das Risiko eines Zahlungsausfalls. Darüber hinaus brauchen Sie sich nicht mehr um das Debitorenmanagement zu kümmern, sondern erhalten umgehend das Ihnen zustehende Geld. Dieser Schutz vor Zahlungsausfällen sorgt insbesondere bei Neukunden oder im Exportfactoring für zusätzliche Sicherheit.

Höhere Eigenkapitalquote durch Bilanzverkürzung

Ein weiterer Aspekt beim Factoring: Eine Bilanzverkürzung im Rahmen des Factorings führt zu einer höheren Eigenkapitalquote. Forderungen gegenüber dritten Unternehmen werden durch den Verkauf an den Factor aus den Aktiva Ihrer Bilanz gestrichen. Mit der gewonnenen Liquidität begleichen Sie Rechnungen oder reduzieren Ihre Darlehens- oder Kreditlast, sodass sich auch die Passivseite reduziert. Da das Eigenkapital nicht angetastet wird, erhöht sich prozentual gesehen die Eigenkapitalquote - eine wichtige Kennzahl bei der Bewertung Ihrer Bonität.

Reibungslose Zusammenarbeit mit dem Factor

Die Zusammenarbeit mit uns als Factor gestaltet sich einfach und reibungslos. Wie wäre es, wenn Sie uns all Ihre Fragen telefonisch stellen? Sie erreichen uns unter der +49 (0)40 413435-0 oder auch über unser Kontaktformular.

Forderungsausfall


Der Forderungsausfall oder Forderungsverlust ist ein Zustand, den Unternehmen naturgemäß zu vermeiden trachten. Nichtsdestotrotz kann es immer passieren, dass ein Schuldner durch Insolvenz seine Rechnungen nicht begleicht. Ein probates Mittel, um keinen Forderungsausfall erdulden zu müssen, besteht im Factoring. Verkaufen Sie Ihre Forderungen an einen Factor oder an ein Factoringunternehmen und Sie erhalten schnell und unbürokratisch die Liquidität und übertragen das Delkredererisiko.

Wie kann es zu einem Forderungsausfall kommen?

Jeder Forderungsausfall hat seine Ursachen. Theoretisch ist immer möglich, dass eine von Ihnen erbrachte Dienstleistung bemängelt wurde oder ein Anspruch verwirkt oder verjährt ist. In der Praxis kommt der Forderungsausfall jedoch meist dann zustande, wenn ein Schuldner schlichtweg nicht in der Lage ist, seine Rechnungen zu begleichen oder gar Insolvenz anmeldet. Für das Debitorenmanagement bedeutet ein Forderungsausfall bereits im Vorfeld einen enormen Aufwand: Zahlungseingänge müssen verwaltet und Mahnungen geschrieben werden. Am Ende stehen in aller Regel die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens und das Inkasso. Wer es nicht so weit kommen lassen möchte, überträgt die Forderung besser gleich an ein Factoringunternehmen und geht damit auf Nummer sicher.

Nie wieder Forderungsausfall: durch Factoring

Mit Factoring brauchen Sie keinen Forderungsausfall zu befürchten. Sobald Sie eine Rechnung geschrieben haben, können Sie diese an einen Factor veräußern. Im Gegenzug erhalten Sie eine sofortige Auszahlung in Höhe von bis zu 100 Prozent der Rechnungssumme und brauchen sich auch nicht mehr um das Debitorenmanagement zu kümmern. Das Risiko eines Forderungsausfalls geht in vollem Umfang auf das Factoringunternehmen über.

Forderungsausfall im Auslandsgeschäft vermeiden

Besonders hoch fällt das Risiko für einen Forderungsausfall im Exportgeschäft aus. Hintergrund sind die teilweise großen Unterschiede zwischen den verschiedenen Rechtssystemen und die Komplikationen, die sich im Debitorenmanagement ergeben können. Bereits unterschiedliche Sprachen können zu enormem Aufwand für Übersetzungsdienstleistungen und rechtliche Beratung führen. Gehen Sie besser auf Nummer sicher und entscheiden Sie sich für das Exportfactoring bei uns. Wir übernehmen die komplette Abwicklung und sichern Sie gegen einen Forderungsausfall ab.

Forderungsausfall kann teuer werden

Die Risiken, die ein Forderungsausfall mit sich bringt, bestehen nicht nur in einer Lücke in der Liquidität, sondern auch in den Kosten, die das Geltendmachen einer Forderung mit sich bringt. Besonders problematisch sind dabei Konstellationen, in denen von Ihrer Seite Rechnungen von Lieferanten beglichen werden müssen, aber kein Zahlungseingang Ihrer säumigen Schuldner verbucht wird. Hier hilft das Factoring über den Forderungsausfall hinweg und sorgt dafür, dass Sie liquide bleiben.

Jetzt Forderungsausfall vermeiden

Als Experten für den Mittelstand helfen wir Ihnen gerne dabei, jeden Forderungsausfall zu vermeiden. Wie einfach die Zusammenarbeit mit uns abläuft, verraten wir Ihnen telefonisch unter der +49 (0)40 413435-0. Alternativ steht Ihnen rund um die Uhr unser Kontaktformular zur Verfügung. Lernen Sie uns kennen.

Forfaitierung


Der Begriff Forfaitierung kennzeichnet eine bestimmte Finanzierungsart, nämlich den Ankauf später fällig werdender Forderungen durch ein Kreditinstitut unter Übernahme des Bonitätsrisikos.

Der Verkäufer der Forderung wird „Forfaitist”, der Käufer „Forfaiteur” genannt. Die Forfaitierung ist ein klassisches Instrument der Exportfinanzierung. Daneben hat sie bei der finanziellen Abwicklung von Leasinggeschäften erhebliche Bedeutung gewonnen. Generell verbessert die Forfaitierung die Liquidität beim Forfaitisten und hilft Verbindlichkeiten abzubauen.

Unterscheidung zwischen Factoring und Forfaitierung

Besonders für mittelständische Unternehmen sind Factoring und Forfaitierung als Finanzierungsmöglichkeiten wichtig, da die Fremdfinanzierung über klassische Bankkredite zunehmend schwieriger wird.

Eine Forfaitierung beinhaltet vertraglich konkret bestimmte Forderungen, ist also rechtlich als Spezieskauf zu qualifizieren – Einzelkauf. Das Factoring hingegen bezieht sich auf den Kauf von erst später entstehenden, zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch unbekannten Forderungen und ist daher ein Gattungskauf – regelmäßig wiederkehrender Kauf.

Ablauf der Forfaitierung

Der Importeur stellt für einen ihm eingeräumten Lieferantenkredit eine Sicherheit (z. B. in Form eines Bankavals auf einem Solawechsel oder indem er ein "deferred payment"-Akkreditiv eröffnen lässt). Der Exporteur (Forfaitist) verkauft die Forderung abzüglich Zinsen an den Forfaiteur (Bank des Exporteurs) und überträgt die Rechte aus dem Sicherungsinstrument an diesen. Bei Fälligkeit zieht der Forfaiteur den Betrag ein und hat als Gewinn die Zinsen, die der Kunde zahlen muss.

Forfaitierung oder Factoring?

Von unserem Angebot profitieren vor allem Mittelständler, auf deren Bedürfnisse wir unser Dienstleistungsportfolio spezialisiert haben. Wenn Sie sich für den Forderungsverkauf interessieren, erläutern wir Ihnen gern die zahlreichen Vorteile, die akf factoring bietet, und die feinen Unterschiede zwischen Forfaitierung und Factoring. Wir stehen Ihnen unter +49 (0)40 413435-0 zur Verfügung. Auf Wunsch erreichen Sie uns auch über unser Kontaktformular.

Inhouse Factoring


Das Inhouse Factoring ist identisch mit dem Bulk Factoring. Bei dieser Herangehensweise veräußern Sie dem Factor lediglich Ihre Forderung und dieser übernimmt im Gegenzug den Schutz vor einem Zahlungsausfall. Beim verkaufenden Unternehmen verbleiben hingegen die meisten Aufgaben aus der Buchhaltung wie Mahnwesen oder Debitorenmanagement.

Wann eignet sich Inhouse Factoring?

Die Entscheidung zwischen Inhouse Factoring und Full Service Factoring hat meist auch mit der Größe eines Unternehmens zu tun. Sobald Sie über eine eigene Buchhaltung verfügen und sich zudem selbst um Mahnungen und Inkasso kümmern, bedarf es in diesem Bereich nicht zwingend einer zusätzlichen Unterstützung durch den Factor. Genau genommen kommt der Factor beim Inhouse Factoring erst dann zum Einsatz, wenn ein außergerichtliches Mahnverfahren erfolglos beendet wurde. In diesem Moment übertragen Sie das Inkasso an uns und brauchen sich nicht mehr um Zahlungsrisiken zu kümmern. In der Praxis wird Inhouse Factoring meist von großen Unternehmen angewendet, die eine transparente Abwicklung im eigenen Haus wünschen, aber dennoch kein Risiko eingehen möchten.

Welchen Vorteil bietet das Inhouse Factoring?

Man kann das Inhouse Factoring als eine Methode der Vorfinanzierung und eine Art Risikoversicherung gegen Zahlungsausfall ansehen. Die Debitorenbuchhaltung wird in diesem Fall lediglich treuhänderisch für den Factor durchgeführt, wobei zuvor exakte Regeln und Termine für Mahnungen etc. festgelegt werden. Meistens übernehmen Unternehmen die ersten zwei Mahnstufen selbst. Für den Factor steigt das Risiko naturgemäß an, während Sie als Unternehmen auf Nummer sicher gehen. Zu unterscheiden ist zwischen dem offenen und stillen Verfahren.

Inhouse Factoring im offenen Verfahren

Wenn Sie sich für das offene Verfahren im Inhouse Factoring entscheiden, vermerken Sie bereits auf Ihrer Rechnung, dass akf factoring die Forderung übernommen hat. Ihre Debitoren sehen somit, dass Ihre Buchhaltung nur stellvertretend arbeitet und dass die Verpflichtung deshalb gegenüber dem Factor besteht, und nicht mehr Ihnen gegenüber.

Stilles Verfahren im Inhouse Factoring

Stilles Factoring funktioniert hingegen so, dass Ihr Debitor nicht über den Forderungsverkauf informiert wird. Gelöst wird dies über die Eröffnung eines Kontos, das auf Ihren Namen läuft, jedoch an uns abgetreten wurde. Der Delkredereschutz ist Ihnen allerdings bei beiden Formen des Inhouse Factorings gewiss.

Bevor es jedoch so weit kommt: Treten Sie mit uns in Kontakt und erfahren Sie, wie unser Inhouse Factoring Ihrem Unternehmen nutzen kann. Am Telefon stehen wir unter +49 (0)40 413435-0 zu Ihrer Verfügung. Alternativ freuen wir uns auch, wenn Sie unser Kontaktformular nutzen.

Online-Factoring


Wenn es schnell gehen muss, eignet sich besonders das Online Factoring. Mit unserem eigens für diesen Zweck bereitstehenden Internetportal bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Abwicklung in Rekordzeit. Die Besonderheit besteht darin, dass sich Rechnungen, die für das Online Factoring vorgesehen sind, über eine sichere Schnittstelle direkt hochladen lassen. Wir prüfen diese Rechnungen und nehmen bei positivem Ergebnis eine Auszahlung von bis zu 100 Prozent der Rechnungssumme vor. Da es sich auch hier um echtes Factoring handelt, nehmen wir Ihnen natürlich auch das Delkredererisiko ab.

Bei uns steht die persönliche Ansprache im Mittelpunkt, weshalb das Online Factoring auch nur einen von vielen möglichen Kommunikationswegen beschreibt.

Was leistet das Online-Factoring?

Auf den ersten Blick erscheint das Online Factoring lediglich als Beschleunigungsfaktor. Sie brauchen keine Postlaufzeiten mehr abzuwarten und sich auch nicht nach Büro- und Telefonzeiten zu richten. Unser Internetportal steht rund um die Uhr für Sie bereit und Auszahlungen lassen sich einfacher in die Wege leiten als auf dem herkömmlichen Weg. Zudem bieten wir die Möglichkeit der Online-Kommunikation über ihr Data Management Portal (DMP). Aber Online Factoring leistet wesentlich mehr und bietet unter anderem maximale Datensicherheit sowie eine tagesaktuelle Debitorenbuchhaltung.

Weitere Vorteile durch das Online Factoring

Die Schnelligkeit und die Verfügbarkeit rund um die Uhr sind sicherlich gewichtige Argumente, um unser Online Factoring zu nutzen. Es existieren aber noch eine Reihe weiterer Gründe, die diese Dienstleistung attraktiv machen. Zum Beispiel die Option, sowohl vorgefertigte als auch eigenkonzipierte Reports herunterladen können.

Sinnvoll aufbereitete Daten

Mit jeder Rechnung, die Sie bei uns einreichen, entsteht ein neuer Datensatz. Diesen können Sie sich dank Online Factoring auch noch Monate nach Abschluss der Transaktion ansehen und auswerten. Da wir sämtliche Datensätze logisch aufbereiten und darstellen, erhalten Sie auch einen Überblick über bereits gezahlte Vorschüsse, über Restbeträge oder Posten, die noch offen sind, sowie über Mahnlisten. Die Datenaufbereitung eignet sich vor allem für Mittelständler, die keine eigene Buchhaltung und kein eigenes Debitorenmanagement betreiben und die zahlreichen Informationen zur Versendung an den Steuerberater benötigen. Seien Sie sicher, dass keinerlei Details fehlen und eine tagesaktuelle Übernahme eins zu eins möglich ist.

Reibungsloser und sicherer Ablauf

Online Factoring erfolgt stets über sichere Datenverbindungen und auch wir halten uns streng an die geltenden Datenschutzrichtlinien. Sie allein haben Zugang zu Ihrem Account und Sie allein entscheiden, in welcher Form und an wen Daten weitergegeben werden. Oder Sie geben diese selber an Ihre Buchhaltung oder Steuerberater weiter. Die Aufbereitung gleicht einem Cockpit, bei dem Sie am Steuer sitzen.

Online-Factoring als zusätzlicher Service

Wohlgemerkt: Im Grundsatz unterscheidet sich das Online Factoring nicht vom herkömmlichen echten Factoring, wie es von uns angeboten wird, sondern ist vielmehr eine zusätzliche bequeme Möglichkeit zur Abwicklung. Charakteristisch ist dabei ein Maximum an Transparenz und eine besonders einfache Handhabung.

Dass wir immer auch persönlich für Sie zu sprechen sind, versteht sich von selbst. Unter +49 (0)40 413435-0 erreichen Sie Ihren kompetenten Ansprechpartner. Via Internet bieten wir Ihnen zudem rund um die Uhr unser Kontaktformular und melden uns nach Erhalt Ihrer Anfrage umgehend bei Ihnen. Entdecken Sie die Vorteile.

Unechtes Factoring


Das eine vorweg: Unechtes Factoring ist in der heutigen Zeit nur noch selten anzutreffen. Wir setzen auf echtes Factoring und nehmen Ihnen somit auch das Delkredererisiko ab. In dieser Risikoübernahme besteht der Hauptunterschied zwischen den beiden Factoring-Formen.

Was bedeutet unechtes Factoring?

Unechtes Factoring unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch vom echten Factoring, dass es zu keinem Forderungskauf und damit zu keinem Eigentumswechsel kommt. Im unechten Factoring wird stattdessen nur ein Zessionskredit gegeben, für den der Zedent (beispielsweise Sie als Gläubiger) durch Forderungsabtritt haftet. Für den Factor und somit den Kreditgeber (oder Zessionar) ist das Risiko merklich geringer, weshalb auch die veranschlagten Kosten für diese Form von Factoring niedriger ausfallen.

Ein anderer Begriff für unechtes Factoring ist der des Recourse Factorings. Der englische Begriff Recourse bedeutet so viel wie „Regress” (Entschädigung) und meint, dass ein solcher Regress bei Zahlungsausfall durch Sie zu leisten ist.

Welche Vor- und Nachteile bietet unechtes Factoring?

Unter dem Strich lohnt sich echtes Factoring sicherlich eher als unechtes Factoring. In Einzelfällen können Unternehmen allerdings auf die Abgabe des Delkredererisikos an den Factor verzichten und eher zu einer Vorfinanzierung in Form eines unechten Factorings greifen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich beim Schuldner um einen Stammkunden handelt, dessen Zahlungsmoral als gut gilt. Wurde ein langes Zahlungsziel vereinbart, so überbrücken Sie durch unechtes Factoring kostengünstig einen Liquiditätsengpass. Nichtsdestotrotz gibt es viele Gründe, warum das echte Factoring einen deutlich größeren Marktanteil hat.

Beratung über echtes und unechtes Factoring

Wir setzen bei akf factoring einzig und allein auf echtes Factoring.

Warum das so ist, verraten wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch. Aber auch wenn Sie sich für unechtes Factoring interessieren, stehen wir Ihnen unter der +49 (0)40 413435-0 zur Verfügung und unterbreiten Ihnen einen attraktiven Lösungsvorschlag. Wenn Sie uns außerhalb unserer Telefonzeiten kontaktieren möchten, nutzen Sie kurzerhand unser Kontaktformular.

Zessionskredit


Jeder mit einer Zession unterlegte Kontokorrentkredit ist ein Zessionskredit (und verbreiteter als Factoring).

Was ist ein Zessionskredit?

Eine Zession bezeichnet eine Übertragung der Rechte an einer Forderung vom ursprünglichen Gläubiger (Zedent – alter Gläubiger) durch Vertrag auf einen anderen (Zessionar – neuer Gläubiger). Ein Zessionskredit ist ein Kredit, der demnach durch die Abtretung offener Forderungen des Zedenten an das Kreditinstitut (Zessionar) abgesichert ist.

Für Banken stellt ein Zessionskredit einerseits eine zusätzliche Absicherung des Kreditrisikos dar, erhöht andererseits aber auch den Verwaltungsaufwand und damit die Kosten. Unterschieden wird zwischen der offenen und der stillen Zession. In ersterem Fall erhält Ihr Schuldner eine Mitteilung über die Abtretung Ihrer Forderung, die bei der stillen Zession unterbleiben kann.

Factoring oder Zessionskredit?

Die Parallelen zwischen Factoring und Zessionskredit sind offenkundig. Hier wie da werden Forderungen abgetreten und erhöhen die Sicherheit. Bei näherem Hinsehen offenbaren sich jedoch die Unterschiede, die tatsächlich gravierend sind. Einer der Pluspunkte, den das Factoring gegenüber dem Zessionskredit bietet, ist der Verkauf der Forderung und damit einhergehend der Eigentumswechsel. Mit anderen Worten bedarf es demnach keiner Rückzahlung durch Sie, sondern es handelt sich auch in formaler Hinsicht um einen Verkauf. Die Forderung verschwindet aus Ihrer Bilanz, was den positiven Nebeneffekt einer Bilanzverkürzung mit sich bringen kann. In der Regel erfolgen der Ankauf der Forderungen und die Auszahlung innerhalb von 24 Stunden.

Abnahme der Risiken

Der Zessionskredit stellt eine Absicherung dar. Diese gilt jedoch nicht für Sie, sondern für Ihren Kreditgeber. Dies bedeutet: Das Delkredererisiko und damit die Sorge, dass es zu einem Forderungsausfall kommt, bleiben komplett bei Ihnen. Durch Factoring sind Sie auf der sicheren Seite und brauchen sich um dieses Risiko nicht zu kümmern.

Profitieren Sie vom Factoring

Das Factoring stellt eine in vielerlei Hinsicht überlegene Alternative zum Zessionskredit dar. Sie benötigen weitere Argumente? Oder haben noch Fragen zu beiden Formen der Finanzierung? Dann wählen Sie +49 (0)40 413435-0 und lassen Sie sich von uns als Experten beraten. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie oder beantworten Ihr Anliegen über unser Kontaktformular.